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Auf Wiedersehen!

Die Orchesterakademie Ossiach wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr! Leider wird die OAO im Jahr 2014 nicht mehr weitergeführt. Wir danken unserem treuen Publikum und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!

Bitte nicht mehr bewerben!

Mit Ende des Jahres 2013 endet leider auch die Existenz der Orchesterakademie Ossiach. Vorerst! Wir danken einstweilen allen Bewerbern und Interessenten!

Geschichte

 

Ursprünglich wurde die Stiftskirche um das Jahr 1000 als romanische Pfeilerbasilika erbaut. 1028 erstmals urkundlich erwähnt gilt sie als die älteste benediktinische Klosterkirche in Kärnten. 65 Äbte sind seit Beginn des 11. Jahrhunderts bis zur Aufhebung des Klosters durch Kaiser Josef II. im Jahr 1783 in der Ordenschronik verzeichnet. Nach einem Großbrand im Jahr 1484 wurde die gesamte Kirche im spätgotischen Stil neu gestaltet. Aus dieser Zeit (um 1505) stammt auch der reich verzierte Flügelaltar in der gotischen Kapelle, der sich ursprünglich im Hauptschiff der Kirche befand. Zwischen 1737 und 1746 wurde das Gotteshaus nahezu vollständig im Barockstil erneuert. Dabei ragen in besonderer Weise die Stuckarbeiten der Wessobrunner Schule hervor, die für den gesamten südeuropäischen Raum prägend bei Sakralbauten wurden. Hervorzuheben sind weiterhin die Freskenmalereien des Kärntner Malers J. F. Fromiller, die Barock-Orgel aus dem Jahr 1680 sowie die reich verzierte Barock-Kanzel. An der Nordseite der Kirche befindet sich das Grab des polnischen Königs Boleslaus, der im Jahr 1081 inkognito als einfacher Pilger in den Orden eingetreten war und seine wahre Identität erst auf dem Totenbett preisgab. Die Legende sagt, dass er nach dem Mord an dem Krakauer Bischof Stanislaus das Klosterleben als selbst auferlegte Buße wählte. Im 15. Jahrhundert entstanden ein Wehrturm und mächtige Außenmauern, die dem Schutz vor Türkeneinfällen dienen sollten. Nach der Aufhebung des Klosters drohte es, zu zerfallen. Erst in den Jahren 1965 bis 1975 wurde die gesamte Klosteranlage mit der Stiftskirche restauriert und in den Jahren 2006 bis 2009 zur Musikakademie ausgebaut und um den Alban-Berg-Konzertsaal erweitert.

www.ossiach.at

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